Startseite     Die Freiwillige Feuerwehr Stadt Linz am Rhein unterhält als rückwärtige, ortsfeste Führungs- einrichtung zur Unterstützung des Einsatzleiters die Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) der Verbandsgemeinde Linz. Seit dem Umbau des Gerätehauses im Jahr 1998 ist im Dachgeschoss die FEZ mit einer Besatzung von drei (bei Bedarf ergänzt auf fünf) Einsatzkräften (darunter stets eine Führungs- kraft) eingerichtet. Diese bilden bei Flächenlagen eine Befehlsstelle mit dem Einsatzleiter und koordinieren den Funkverkehr. Die FEZ ist Verbindungsstelle zu weiteren Behörden, dient der Nach- alarmierung und Heranführung weiterer Einheiten, führt Aufgaben nach Weisung des Einsatzleiters durch und dokumentiert den gesamten Einsatz. Bei einem Einsatz der Führungsstaffel innerhalb der Verbandsgemeinde Linz werden durch die FEZ die Sachgebiete S4 und S6 abgedeckt. Die Feuerwehreinsatzzentrale wird rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr nach der Erstalarmierung durch die Integrierte Leitstelle Montabaur besetzt. Zur Zeit sind 12 Linzer Kameraden nach einem festen Schichtplan in Rufbereitschaft für die FEZ zuständig. An Werktagen wird die FEZ in der Zeit von 7 bis 16 Uhr durch Kräfte aus umliegenden Wehren, die in Linz berufstätig sind, unterstützt. Jeder Einsatz, der bei einer der acht Wehren aus der Verbandsgemeinde Linz einläuft, wird durch das speziell geschulte FEZ- Personal geleitet und dokumentiert. Mit Sprechfunk ist die Linzer Wehr seit 1971 ausgerüstet, als ein FuG 7b als Feststation und je ein KF 80 für das TLF 16 und den Unfallhilfswagen angeschafft wurden. 1977 kamen zwei 2m Handfunksprechgeräte hinzu, 1981 waren alle Einsatzfahrzeuge mit Sprechfunkgeräten FuG 8b/1 ausgestattet. 1981 wurde als Reaktion auf die mangelnde Koordination der Rettungskräfte bei der Flutkatastrophe am Hummelsberg 1978 in der Linzer Feuerwehrhalle ein Funkkommandotisch mit zwei Arbeitsplätzen in Dienst gestellt. Dieser war ausgerüstet mit zwei FuG 8b/1, einem 2m FuG 10C, einem Funkalarmgeber für laute (Sirenen) und stille Alarmierung, einer Tonbandkommunikationsanlage sowie zwei Telefonanlagen mit Haus- und Amtsanschluss, Telefoncomputer und Verkehrswarnfunkanlage. 1977 wurde die Funkalarmierung für den Bereich der Verbandsgemeinde Linz eingeführt.